Pet Training bezeichnet eine Form des Pet Play, bei der eine Person die Rolle eines Tieres einnimmt und aktiv von einer anderen Person trainiert oder konditioniert wird. Der Fokus liegt auf dem Erlernen und Ausführen von Verhaltensweisen, die einem Haustier nachempfunden sind, zum Beispiel auf Kommandos reagieren, bestimmte Körperhaltungen einnehmen oder Aufgaben ausführen. Die trainierende Person übernimmt dabei eine dominante Rolle, ähnlich der eines Besitzers oder Trainers, während die trainierende Person als Haustier agiert. Im Gegensatz zu allgemeinem Pet Play liegt der Schwerpunkt hier weniger auf dem reinen Rollenspiel als auf dem strukturierten Prozess des Trainings selbst: Belohnungen, Korrekturen und das schrittweise Erlernen von Verhaltensweisen stehen im Mittelpunkt. Pet Training kann rein im Bereich der Dominanz und Unterwerfung stattfinden und muss keine sexuellen Komponenten beinhalten, obwohl es häufig in diesen Kontext eingebettet ist. Accessoires wie Halsbänder, Leinen oder Leckerlis werden oft als Hilfsmittel eingesetzt.
Klare Absprachen über erlaubte Kommandos, Körperkontakt und Grenzen sind vor jeder Session notwendig. Ein Safeword oder ein nonverbales Signal ist essenziell, da die tierische Rolle Sprache einschränken kann. Längeres Knien oder Krabbeln kann körperliche Beschwerden verursachen, daher sollten Knieschoner oder Pausen eingeplant werden. Emotionale Nachsorge (Aftercare) ist wichtig, da das Training intensive Gefühle wie Unterwerfung oder Scham auslösen kann. Beide Seiten sollten den Unterschied zwischen konstruktivem Training und entwürdigendem Verhalten klar definieren.
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