Wetting bezeichnet die sexuelle Erregung durch das absichtliche Einnässen in die eigene Kleidung oder Unterwäsche, ohne vorher die Toilette aufzusuchen. Der Reiz kann verschiedene Dimensionen haben: das körperliche Empfinden der Wärme und Nässe, den Kontrollverlust oder das bewusste Loslassen, ästhetische Aspekte wie das sichtbare Durchnässen von Stoff, sowie Elemente von Scham oder Tabubrechung. Wetting kann allein praktiziert werden oder in einer partnerschaftlichen Dynamik stattfinden, etwa wenn eine Person der anderen dabei zusieht oder die Situation aktiv begleitet. Es gibt Überschneidungen mit anderen Watersports-Praktiken, aber Wetting ist spezifisch auf das Benetzen der eigenen Kleidung ausgerichtet, nicht zwingend auf direkten Körperkontakt mit Urin. Die Praxis ist unter Erwachsenen legal und verbreitet in BDSM- und Fetisch-Kontexten, wo sie häufig mit Machtspielen, Kontrolle oder Erniedrigung kombiniert wird. Reinigung und Hygiene sind unkompliziert und erfordern lediglich etwas Planung im Vorfeld.
Vor dem gemeinsamen Ausprobieren sollten beide Personen klar besprechen, was gewünscht wird und was nicht, einschließlich der Frage, ob Zuschauer, Kommentare oder Berührungen erwünscht sind. Scham kann bei dieser Praktik eine intensive emotionale Reaktion auslösen, daher ist ein offenes Nachgespräch empfehlenswert. Praktisch sollte man geeignete Unterlage oder Kleidung vorbereiten, um eine einfache Reinigung zu ermöglichen. Wer bestimmte Harnwegsinfektionen hat oder medizinische Bedenken trägt, sollte das im Vorfeld berücksichtigen.
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