Beißen bezeichnet im erotischen Kontext die gezielte Stimulation durch Zähne und Kiefer am Körper einer anderen Person. Das Spektrum reicht von sanftem Knabbern und leichtem Drücken der Haut bis hin zu intensiveren Bissen, die sichtbare Abdrücke oder Hämatome hinterlassen können. Beißen gehört zur Kategorie Sensory Play, da es eine breite Palette an körperlichen Empfindungen erzeugt: Kribbeln, Wärme, leichten Schmerz oder ein Druckgefühl, das von vielen Menschen als angenehm und erregend empfunden wird. Beliebte Körperstellen sind Nacken, Schultern, Oberschenkel und Hüften, aber grundsätzlich kann jede Körperstelle einbezogen werden, sofern beide Personen damit einverstanden sind. Beißen kann als eigenständige Praxis oder als Teil anderer körperlicher Aktivitäten stattfinden. Die Intensität ist individuell sehr unterschiedlich, weshalb klare Absprachen besonders wichtig sind. Es ist eine der häufigeren Formen von Sensory Play und kommt in vielen verschiedenen Beziehungs- und Spielkontexten vor.
Klare Absprachen zur gewünschten Intensität sind unbedingt notwendig, da Schmerzempfinden sehr individuell ist. Ein Safeword oder ein vereinbartes Signal zum Stoppen sollte immer vorhanden sein. Intensiveres Beißen kann Hämatome, Abdrücke oder kleine Hautverletzungen hinterlassen. Offene Hautstellen oder Wunden sollten grundsätzlich vermieden werden. Besondere Vorsicht gilt bei empfindlichen Bereichen wie Gelenken oder Knorpel. Nachgespräche helfen dabei, die Erfahrung gemeinsam zu reflektieren und Grenzen für zukünftige Begegnungen anzupassen.
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