Eine Penispumpe ist ein Gerät, das durch Unterdruck vorübergehend die Durchblutung im Penis erhöht und so eine stärkere Schwellung erzeugt. Das Gerät besteht typischerweise aus einem Zylinder, der über den Penis gestülpt wird, sowie einer Pumpe (manuell oder elektrisch), die Luft aus dem Zylinder absaugt. Der entstehende Unterdruck zieht Blut in das Schwellkörpergewebe. Im Kontext von Kink und Sexualität werden Penispumpen aus verschiedenen Gründen genutzt: für das visuelle und taktile Erleben der Schwellung, als Teil von Dominanz- und Submission-Spielen, zur Körpererkundung oder schlicht als erotisches Hilfsmittel zu zweit. Manche Menschen empfinden den Vorgang selbst, also das Anlegen, Pumpen und Beobachten, als aufregend und genussvoll. Penispumpen sind käuflich in vielen Variationen erhältlich und werden sowohl solo als auch in Partnerschaft eingesetzt. Der Effekt ist temporär und klingt nach kurzer Zeit ohne Hilfsmittel von selbst ab.
Zu hoher Unterdruck kann Hautreizungen, Petechien (kleine Einblutungen unter der Haut) oder im Extremfall Verletzungen verursachen. Es ist wichtig, mit niedrigem Druck zu beginnen und den Druck langsam zu steigern. Die Sitzung sollte zeitlich begrenzt werden, empfohlen werden in der Regel nicht mehr als 15 bis 20 Minuten. Auf Schmerzen oder Taubheitsgefühle sollte sofort reagiert werden, indem der Druck abgelassen wird. Bei Partnerschaft gilt: klare Absprachen über Tempo, Druck und Stoppsignale sind essenziell.
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