Das Lehrer-Schüler-Rollenspiel ist eine Form des erotischen Rollenspiels, bei der eine Person die Rolle einer Lehrperson oder Autoritätsfigur übernimmt und die andere Person die Rolle eines Lernenden oder Schülers spielt. Die Dynamik dreht sich um ein Machtgefälle, das durch Wissen, Autorität und das Erteilen von Anweisungen entsteht. Typische Szenarien umfassen das Erteilen von Aufgaben, das Bewerten von Leistungen, Lob und Korrektur sowie das Verhängen symbolischer Konsequenzen bei Fehlern. Der Reiz liegt häufig in der Kontrolle und Unterwerfung, im Vertrauen an eine Autoritätsperson sowie in der spielerischen Inszenierung von Macht und Gehorsam. Das Rollenspiel kann in unterschiedlichen Intensitäten stattfinden, von leicht angedeutet bis hin zu stark ausgestaltet mit passenden Requisiten wie Schuluniformen, Tafeln oder Notizbüchern. Alle Beteiligten sind dabei ausdrücklich erwachsene Personen, die freiwillig und einvernehmlich teilnehmen. Das Szenario ist fiktiv und dient ausschließlich dem konsensuellen, erotischen Ausdruck zwischen Erwachsenen.
Vor dem Rollenspiel sollten alle Beteiligten klare Absprachen über Grenzen, erlaubte Handlungen und ein Safeword treffen. Das Machtgefälle im Spiel kann intensive emotionale Reaktionen auslösen, besonders bei Personen mit eigenen Erfahrungen in Bildungskontexten. Nachgespräche (Aftercare) helfen dabei, gemeinsam aus den Rollen herauszufinden und eventuelle Gefühle zu verarbeiten. Klar definieren, was die Autoritätsrolle beinhalten darf und was nicht, verhindert Missverständnisse während der Szene.
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