Grooming bezeichnet im Kontext von Pet Play und erotischem Rollenspiel das rituelle Pflegen und Verwöhnen einer Person, die eine Tierpersona (z.B. Hund, Katze oder Ponys) einnimmt. Dabei übernimmt eine Person die Rolle der pflegenden Person (oft Owner oder Handler genannt), während die andere Person als Pet agiert. Zu typischen Grooming-Aktivitäten gehören Bürsten der Haare, Waschen, Massieren, das Reinigen von Pfoten oder das sorgfältige Zurechtmachen des Pets. Der Fokus liegt auf Fürsorge, Kontrolle und Vertrauen. Grooming kann rein nicht-sexuell und entspannend sein oder als erotisches Vorspiel dienen, je nach Vereinbarung. Es verstärkt die Dynamik zwischen Owner und Pet, schafft Intimität und kann für die Pet-Person ein tiefes Gefühl von Geborgenheit und Hingabe erzeugen. Dieses Kink ist eng mit Fürsorgedynamiken und dem psychologischen Aspekt des Pet Play verbunden und wird häufig als eigenständige Szene oder als Teil einer längeren Pet-Play-Session praktiziert.
Klare Absprachen über Rollenverteilung und Grenzen sind vor der Szene notwendig. Körperliche Berührungen sollten vorab besprochen werden, da Grooming intime Körperstellen einschließen kann. Pflegeprodukte auf Allergien und Hautverträglichkeit prüfen. Ein Safeword oder ein Safesignal ist wichtig, auch wenn die Pet-Persona verbal eingeschränkt ist. Emotionale Nachsorge (Aftercare) ist besonders relevant, da Grooming intensive Gefühle von Abhängigkeit oder Verletzlichkeit auslösen kann. Regelmäßige Kommunikation außerhalb der Szene hilft, das Wohlbefinden beider Personen sicherzustellen.
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