Die Schubkarre ist eine Sexualposition, bei der eine Person auf den Händen gestützt ist, während die andere Person von hinten die Beine der ersten Person hält und hochhebt, ähnlich wie beim klassischen Schubkarren-Kinderspiel. Die haltende Person steht aufrecht oder leicht gebeugt und führt die penetrative oder reibende Stimulation aus, während die andere Person das Gewicht auf den Händen oder Unterarmen trägt. Es handelt sich um eine akrobatische Position, die Kraft, Koordination und ein gewisses Maß an körperlicher Fitness erfordert. Die Position ermöglicht tiefe Penetration und einen ungewöhnlichen Blickwinkel. Sie ist für viele Paare interessant, weil sie Alltagspositionen abwechselt und ein spielerisches, körperlich herausforderndes Element einbringt. Die Schubkarre ist sowohl bei heterosexuellen als auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren praktizierbar und kann mit oder ohne Hilfsmittel wie Sexspielzeug variiert werden.
In der Praxis erfordert die Schubkarre Koordination und Vertrauen zwischen den Partnern. Die empfangende Person beginnt auf allen vieren oder mit abgestützten Unterarmen, und die aktive Person hebt ihre Beine von hinten an und positioniert sie auf Hüfthöhe. Penetration oder reibender Kontakt wird dann hergestellt. Da die empfangende Person teilweise umgekehrt und vollständig auf ihre eigene Armkraft und den Griff des Partners angewiesen ist, besteht eine starke körperliche Wechselseitigkeit zwischen den beiden Beteiligten.
Viele finden die Position gerade deshalb spannend, weil sie Athletik und Kooperation erfordert, was sich verspielt oder sogar komisch anfühlen kann, besonders für Paare, die neu darin sind. Der Neuheitsfaktor ist ein wesentlicher Reiz. Sie ist außerdem mit einem gewissen Grad an Verletzlichkeit und Vertrauen verbunden, da die empfangende Person sich nicht ohne Weiteres wegbewegen oder umpositionieren kann, ohne die Mitarbeit der aktiven Person.
Häufige Varianten sind, die Unterarme der empfangenden Person auf einem Bett oder Sitzhocker ruhen zu lassen, um Armermüdung zu reduzieren, oder dass die aktive Person in die Hocke geht statt zu stehen, um den Winkel anzupassen. Tiefe und Winkel der Penetration können sich im Vergleich zu Standardpositionen spürbar verändern, was manche als angenehm empfinden. Sitzungen in dieser Position sind aufgrund der körperlichen Anforderungen tendenziell relativ kurz, wird aber oft mit anderen Positionen als Teil einer längeren Begegnung kombiniert.
Diese Position stellt hohe Anforderungen an die Arm-, Schulter- und Rumpfmuskulatur der Person, die das Gewicht trägt. Vorher klären, ob beide Personen körperlich dazu in der Lage sind. Klare Absprachen über Signalwörter oder Stoppsignale sind wichtig, da die tragende Person schnell ermüden kann. Auf Unterlagen wie Matten achten, um bei Erschöpfung ein sicheres Absetzen zu ermöglichen. Personen mit Schulter-, Handgelenk- oder Rückenproblemen sollten die Position vermeiden oder anpassen.
Beides, je nach Paar. Der Penetrationswinkel unterscheidet sich deutlich von flach ausgeführten Rear-Entry-Positionen, was manche stimulierender finden. Für andere ist die verspielte und athletische Natur der Hauptreiz und nicht eine bestimmte körperliche Empfindung.
Die meisten finden sie körperlich anspruchsvoll und für etwa 30 Sekunden bis wenige Minuten durchhaltbar, bevor Arm- oder Griffermüdung einsetzt. Sie wird typischerweise als eine Position innerhalb einer längeren Begegnung genutzt, nicht als alleiniger Fokus. Oberkörper- und Rumpfkraft mit der Zeit aufzubauen kann das verlängern.
Eine Yogamatte oder ein Teppich auf dem Boden bietet Griff und Polsterung für die Hände. Eine Bettkante oder ein Sitzhocker ist eine beliebte Alternative, weil sie den Abstand zum Boden verringert und Druck von den Handgelenken nimmt. Vermeidet rutschige Flächen wie Hartholz oder Fliesen ohne Matte.
Ja. Die Position lässt sich für Reiben, den Gebrauch eines Strap-ons oder andere Formen der Stimulation anpassen. Die zentrale körperliche Dynamik, dass eine Person die Beine der anderen von hinten hochhält, funktioniert unabhängig von den beteiligten Geschlechtern oder Körpertypen.
Die empfangende Person profitiert am meisten von Handgelenk-, Schulter- und Rumpfkraft. Die aktive Person profitiert von Griffkraft und Hüftstabilität. Allgemeine Fitnessaktivitäten wie Planks, Liegestütze und Kniebeugen können beiden Partnern helfen, sich vorzubereiten, auch wenn die Position nicht ausschließlich für sehr fitte Menschen ist.
Die empfangende Person sollte auf einer stabilen Fläche auf Händen und Knien beginnen. Die aktive Person hebt die Beine an den Knien an, nicht an den Knöcheln, für bessere Kontrolle. Zum Ausstieg senkt ihr die Beine langsam und bewusst zurück auf die Fläche, statt plötzlich loszulassen, und kommuniziert während des Übergangs verbal.
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